Viele Selbstständige, Dienstleister:innen und Startups investieren Zeit, Energie und Budget in ihre eigene Sichtbarkeit – und landen trotzdem nicht in den Köpfen ihrer Zielgruppe. Woran das liegt?
Weil Sichtbarkeit nicht gleich Aufmerksamkeit ist. Und Aufmerksamkeit nicht automatisch Vertrauen bedeutet.
Nur weil man regelmäßig auf Social Media postet, ist man noch lange nicht sichtbar – zumindest nicht so, dass es Wirkung erzeugt. Wer heute Sichtbarkeit will, muss lernen, über den eigenen Tellerrand hinauszugehen. Und das heißt: Raus aus der Komfortzone – rein in die Medienwelt.
Sichtbarkeit heißt: von anderen gesehen werden
In gesättigten Märkten reicht es nicht, ein gutes Angebot zu haben. Es muss auch klar unterscheidbar und von außen validiert sein.
Die Realität: Es gibt hunderte Coaches, Agenturen, Dienstleister:innen – oft mit vergleichbaren Leistungen. Was die einen sichtbar macht und die anderen nicht, ist der Kontext, in dem sie auftauchen.
Wer nur auf seinen eigenen Kanälen spricht, erzeugt Reichweite im geschlossenen System. Wer aber in Podcasts eingeladen wird, in Fachmedien zitiert wird oder in relevanten Netzwerken stattfindet, nutzt eine andere Dynamik: Er oder sie profitiert von der Reichweite, dem Vertrauen und der Bühne anderer.
Medien sind kein Ego-Boost, sondern Vertrauenshebel
Was viele unterschätzen: Medienarbeit ist kein Prestigeprojekt, sondern ein strategischer Baustein in der Positionierung.
Ein gut platzierter Artikel, ein Interview im richtigen Podcast oder ein Zitat im Fachmedium erzeugt nicht nur Aufmerksamkeit – sondern Kontext, Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Dabei geht es nicht um Selbstdarstellung. Es geht darum, relevante Themen zu setzen, eine klare Haltung zu zeigen und das eigene Wissen in die Öffentlichkeit zu bringen – auf eine Art, die andere erreicht.
Startups & Selbstständige: Nutzt den Hebel, den ihr schon habt
Gerade Gründer:innen und Solo-Unternehmer:innen unterschätzen oft, was sie schon mitbringen: Eine Geschichte. Einen Bruch mit dem Alten. Einen frischen Blick auf ein Problem.
Medien suchen genau solche Perspektiven – aber sie finden sie nur, wenn man sich zeigt. Wenn man rausgeht. Wenn man nicht nur auf „mehr Content“ setzt, sondern auf Verbindung.
Fazit: Sichtbar wird nur, wer bereit ist, sichtbar zu werden
Mach dich auf den Weg.
Kontaktiere Medien. Sprich über das, was dich wirklich unterscheidet.
Was ist dein USP? Warum tust du, was du tust? Was kannst du beitragen, das für andere relevant ist?
Bring Themen mit, keine Floskeln. Dann haben Redaktionen und Hosts auch Lust, über dich und dein Business zu sprechen.
Und genau daraus entsteht Sichtbarkeit, die mehr ist als ein Like – nämlich echte Positionierung.

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